15.12.2017

Der ÖDP-Kreisvorsitzende Johannes Thum schreibt an die SPD Abgeordnete Ulrike Bahr: „Keine GROKO mit Glyphosat!“

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr soll ein nationales Glyphosat-Verbot zur Bedingung für eine große Koalition erklären und für diese Position in der SPD kämpfen. Das fordert der Kreisverband Donau-Ries / Dillingen der Ökologisch-Demokratischen Partei in einem offenen Brief an die Abgeordnete. "Sollte sich die SPD in dieser Frage durchsetzen, würde die große Koalition mit einem großen Schritt beginnen. Falls die SPD aber um der Regierungsbeteiligung willen akzeptiert, dass sie von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt öffentlich vorgeführt wurde, würde dies der CSU signalisieren, dass sie mit einem Ja zu dem krebserregenden Unkrautvertilgungsmittel keinen ernsthaften Widerstand zu erwarten hat", erklärte ÖDP-Kreisvorsitzender Johannes Thum.

"Dass der CSU-Minister Schmidt bei einer Abstimmung in der EU nicht nur den deutschen Verbrauchern in den Rücken fällt, sondern auch noch die Schmerzgrenze der Sozialdemokraten öffentlich austestet, darf die SPD kurz vor den GROKO-Sondierungen nicht hinnehmen. Eigentlich sollte und müsste die SPD den Rücktritt von Schmidt verlangen", fordert Johannes Thum. Der französische Präsident Macron habe bereits ein nationales Glyphosat-Verbot angekündigt. Dies müsse auch in Deutschland durchgesetzt werden, fordert die ÖDP Donau-Ries / Dillingen.