Leserbrief zum Artikel „Ist Politik immer noch Männersache?“, MZ 28.05.18

Ist Frau Küthmann eigentlich bewusst, dass es außer den etablierten Parteien (CSU, Grüne, FDP und SPD) auch noch die ÖDP in Memmingen gibt?

Hier sind keine Probleme mit der Quotenverteilung vorhanden. Folgende führende Positionen sind in weiblicher Hand: Eine Kreisvorsitzende seit 1989, die bis vor kurzem ÖDP-Bundesvorsitzende war, eine Bezirksvorsitzende in Schwaben, die gleichzeitig auch einen Posten im bayerischen Landesvorstand ausfüllt und als stellvertretende Kreisvorsitzende in Memmingen agiert. Im Kreistag Unterallgäu wirkt eine Frau schon seit geraumer Zeit als ÖDP-Fraktionsvorsitzende, im Stadtrat Memmingen sind zwei von fünf ÖDP-Fraktionsmitgliedern Frauen. Jeweils auf Platz 02 des Wahlkreisvorschlags für die Landtags- und Bezirkstagsliste in Schwaben steht eine Frau, der sog. „Reißverschluss“ ist bei uns obligatorisch und wird nach Möglichkeit durchgängig ausgeführt. Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Wir lehnen die Frauenquote strikt ab, eine Ämterbesetzung wird nach Qualifikation vorgenommen. Und dabei sind die Frauen gegenüber den Männern mit Sicherheit nicht unterlegen. Aber wie so oft wird nur engstirnig recherchiert, nicht dass dem Standardbild noch eine Verfälschung zugefügt wird.

Lucia Fischer, Legau


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