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Die ÖDP sagt den Zigarettenkippen den Kampf an

Es ist eine weitverbreitete Unsitte vieler Raucher, ihre Kippen einfach an Ort und Stelle wegzuwerfen. Das hat mit einfachsten Regeln des Anstands zu tun, und der Stadt entsteht bestenfalls aus Gedankenlosigkeit oder Gewohnheit auf diese Weise ein nicht unerhebliches Problem.

Nicht nur dass Kippen eine inakzeptable Verschmutzung unserer Umwelt darstellen, eine weggeworfene Zigarettenkippe, erklärt Stadträtin Christiane Norff, enthält viele Giftstoffe, die für Menschen, Tiere und die gesamte Natur zur Falle werden. Größte Gefahr besteht für spielende Kinder, wenn sie die Kippen unkontrolliert in den Mund nehmen oder gar verschlucken, sei es auf Spielplätzen oder im öffentlichen Bereich. Die ÖDP fordert deshalb ein striktes Rauchverbot auf Kinderspielplätzen. Filter verrotten nicht und die giftigen Restsubstanzen gelangen mit dem Regen in den Boden und damit ins Grundwasser. Noch schlimmer ist es, die Kippen einfach in jede Art von Gewässern zu entsorgen.

Eine Wohlfühlstadt wie Lindau muss ein Auge darauf haben, diese Verschmutzung einzudämmen oder sogar zu verbieten, fordert die ÖDP. In öffentlichen Parks oder dort, wo Bänke zum Verweilen einladen, wie zum Beispiel beim Hoyerbergschlössle, am Aeschacher Knoten oder beim ZUP sind die Hinterlassenschaften der Raucher besonders zu beklagen. Eine Aufklärung über die Folgen der Verunreinigung durch Zigarettenkippen wäre ein erster Schritt, so Norff. Das Aufstellen von Schildern und Aschenbechern an Bänken wäre eine weitere sinnvolle Maßnahme. Der Förderverein Alter Friedhof hat damit gute Erfahrungen gemacht, so sein Vorsitzender Peter Borel. Nach einem Jahr des Einsatzes von Aschenbechern habe diese Maßnahme deutliche Wirkung gezeigt. Nachzudenken wäre auch über eine Ahndung von Verstößen von Seiten der Stadt durch Bußgelder, damit Lindau attraktiv bleibt und im Sinne des Naturschutzes handelt.

 


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