Landkreis Unterallgäu setzt das Volksbegehren zum Artenschutz beispielhaft um

Bei der jüngsten Umweltausschusssitzung des Kreistags Unterallgäu zeigte sich Kreisrat Christian Fröhlich hocherfreut über die einstimmig beschlossene Umsetzung des Volksbegehrens "Artenschutz und Naturschönheit in Bayern - Rettet die Bienen!".

Zuvor sprach der ÖDP-Vertreter der Landkreisverwaltung seinen Dank für die diesbezüglich geleistetete Arbeit aus. Bei Ausgleichsflächen und Blumenwiesenflächen wird bereits einiges an Vorgaben umgesetzt, jetzt soll ein verändertes Mähkonzept erstellt werden. "Genau dies ist seitens der Landwirtschaft sehr intensiv an mich herangetragen worden. Wir haben nie den Affront gegen die Bauern gewollt, vielmehr geht es nur mit den Bauern, also nur uns allen!" so Fröhlich. Die in drei Kategorien eingeteilten Maßnahmen umfassen die komplette Neuansaat, die ökologische Aufwertung bzw. Anreicherung und zuletzt das Mähen mit Flächenmähgerät und anschließendem Abräumen und Abfahren. Zunächst sollen dabei Erfahrungswerte gesammelt und hieraus weitere Möglichkeiten abgeleitet werden. Der gänzliche Verzicht auf das bisher bewährte Mulchen ist nicht realisierbar. Allerdings kann hier durchaus eine Reduzierung angestrebt werden.

Weiterer Punkt bei der Sitzung waren die Ergebnisse der Klimawandelstudie für die beiden Landkreise Unterallgäu und Landsberg am Lech mit daraus resultierenden Workshopergebnissen von Experten. Außerdem wurde eingehendst über die Unterstützung von Umweltbildungsangeboten sowie das Biodiversitätsprojekt "Arche Noah Unterallgäu", das den Schutz der bedrohten Arten gewährleisten soll, beraten.

Copyright Foto: Lucia Fischer

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