„Mehr Rat ins Rathaus“ - ÖDP tritt zur Stadtratswahl in Bad Wörishofen an

Nun ist es also Gewissheit. Die Ökologisch-Demokratische Partei, ÖDP, tritt erstmals mit einer eigenen Liste zur Stadtratswahl in Bad Wörishofen an. Dies beschlossen Mitglieder und Interessierte bei einem gemeinsamen Gespräch mit der ÖDP-Kreisvorsitzenden Gabriela Schimmer-Göresz in Bad Wörishofen.

Ziel ist es, mit möglichst vielen Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen zu gehen und eine gute Mischung zwischen Jung und Lebenserfahrung, zwischen Frauen und Männer und einem breiten Berufsspektrum den enttäuschten Wählerinnen und Wählern anzubieten. Die ÖDP-Kreisvorsitzende appelliert insbesondere an die junge Generation. Der Druck der Straße auf die Politik sei richtig und außerordentlich wichtig. Doch der nächste Schritt ist, selbst in den politischen Entscheidungsprozess einzutreten und so Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen, gerade auf der kommunalen Ebene.

Mehr Rat ins Rathaus und vor allem mehr Ökologie und Demokratie auf die Tagesordnung lautet die Devise der Entschlossenen. Die Gegenwarts- und Zukunftsthemen seien in der Vergangenheit im Stadtrat Bad Wörishofen zu kurz gekommen. Das müsse sich ändern. Alle großen Problemfelder wie Klimaschutz, Energie- und Mobilitätswende, sparsamer Umgang mit Fläche, Schutzmaßnahmen zur Artenvielfalt, Schutz des Trinkwassers, Gemeinwohl, Bürgerhaushalt, Bürgergutachten und mehr Bürgermitbestimmung sowie soziale Themen in städtischer Verantwortung müssten auf die Tagesordnung, unter wirkungsvollen Nachhaltigkeitsaspekten diskutiert und mit Mut und Verantwortung für Kinder, Enkel und kommende Generationen entschieden werden. Die Zeit für ein "Weiter so" sei, so Schimmer-Göresz, definitiv vorbei. Im Zuge der Stadtratswahl wird auch an die Gründung eines ÖDP-Ortsverbandes gedacht.

Wer sich angesprochen fühlt und mitmachen möchte, der kann sich unter infooedp-memmingen.de melden und wird von dort an örtliche Ansprechpartner weitergeleitet. Eine Mitgliedschaft in der ÖDP ist nicht erforderlich. Global denken und lokal handeln bedeute vor allem, dort Verantwortung zu übernehmen, wo die Betroffenheit am größten sei. Denn, so Schimmer-Göresz: "Wer eine bessere Welt will, der muss sich aktiv dafür einsetzen."

 

 


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