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Pressemitteilung

Alina Hille aus Burtenbach (Kreisverband Günzburg) zur neuen Bezirksvorsitzenden der ÖDP in Schwaben gewählt

Der ÖDP-Bezirksverband Schwaben hat eine neue Vorsitzende. Nachdem sich Krimhilde Dornach aus Weißenhorn (Kreisverband Neu-Ulm) aus persönlichen Gründen nicht mehr für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung stellte, wählten die schwäbischen Delegierten auf ihrem Bezirksparteitag am Samstag in Augsburg Alina Hille mit großer Mehrheit zu ihrer neuen Bezirksverbandsvorsitzenden.

Von links: Peter Biet, Stv. Vorsitzender; Alina Hille, Vorsitzende; Anton Weitmann, Stv. Vorsitzender Foto: Lucia Fischer

In ihrer Bewerbungsrede betonte die gelernte Heilerziehungspflegerin aus Burtenbach, die derzeit beratende Psychologie studiert, sie wolle die ÖDP im Bezirk Schwaben mit neuen und frischen Ideen gestalten und voranbringen. Für diese Aufgabe stehen ihr in den nächsten zwei Jahren Anton Weitmann aus Weißenhorn (KV Neu-Ulm) und Peter Biet aus Augsburg (KV Augsburg-Stadt), der dieses Amt auch in der Vergangenheit bereits inne hatte, als stellvertretende Parteivorsitzende zur Seite.

Zum neuen Schatzmeister für den ebenfalls aus privaten Gründen ausscheidenden Alexander Abt aus Memmingen (KV Memmingen) wählten die Delegierten Simon Steger aus Pfaffenhofen a.d. Roth (KV Neu-Ulm). Die Beisitzer im neuen Bezirksvorstand sind Christian Pettinger (KV Augsburg-Stadt), Hans-Martin Meuß (KV Donau-Ries/Dillingen) und Krimhilde Dornach (KV Neu-Ulm).

Gewählt wurden auf dem ÖDP-Bezirksparteitag außerdem die schwäbischen Delegierten für den Landeshauptausschuss sowie den Bundesparteitag.

Gegen Ende der Veranstaltung bat Peter Biet die neu gewählten Bundesparteitagsdelegierten einen Initiativantrag der Augsburger Delegierten für den im Oktober stattfindenden Bundesparteitag in Chemnitz mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. In dem Antrag wird gefordert, dass sich die ÖDP programmatisch klar von der Formulierung distanziert, Deutschland müsse „kriegstüchtig“ gemacht werden. Die Bundeswehr muss zwar voll einsatzfähig sein, doch ihre Aufgabe darf nicht darin bestehen, sich kriegstüchtig zu machen. Im Rahmen der NATO hat sie vielmehr den Auftrag, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zuverlässig zu sichern. Zugleich sei es abzulehnen, dass im Zusammenhang mit der Ukraine Politik Feindbilder verfestigt werden, anstatt konsequent auf Verhandlungen und Dialog zu setzen.

Die neue Vorsitzende Alina Hille beendete mit ihrem Schlusswort den Parteitag, wobei sie allen Beteiligten für die konstruktive Mitarbeit und dem ausscheidenden langjährigen Schatzmeister Alexander Abt sowie ihrer Vorgängerin Krimhilde Dornach für ihre geleistete Arbeit herzlich dankte.

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