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Lucia Fischer aus Memmingen ist Bundestagsdirektkandidatin im Wahlkreis 257 Ostallgäu

„Wir müssen eine andere Form des Wirtschaftens und Lebens entwickeln, um zukunftsfähig zu werden und dabei auf Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit setzen“, so Lucia Fischer anlässlich ihrer Vorstellung. Die 45-jährige staatlich geprüfte Wirtschaftsinformatikerin führt in Memmingen ein IT-Dienstleistungsunternehmen und ist freiberufliche Dozentin bei verschiedenen Bildungsträgern.

Lucia Fischer

In ihrer programmatischen Rede fasste Lucia Fischer die wichtigsten Ziele der Ökodemokraten zusammen: „Wir brauchen eine effiziente Kreislaufwirtschaft, die neue und sinnvolle Arbeitsplätze schafft“. Die Direktkandidatin geißelt die Entwicklung in der Arbeitswelt mit vielfach garantierter Altersarmut als heutige Form des „antiken Sklavenhandels“. Ihr Ziel ist ein flächendeckender Mindestlohn, der deutlich über der sozialen Existenzsicherung liegen müsse. Obwohl selbst kinderlos, will sich die ÖDP-Kandidatin für ein abgabenpflichtiges Erziehungsgehalt einsetzen, das weder Lohnersatzleistung noch Sozialleistung, sondern Entgelt für Kindererziehung sein müsse und der Altersarmut vorbeuge. Lucia Fischer, die bei ihrer selbständigen Tätigkeit teilweise mit den unterschiedlichsten Bildungsniveaus konfrontiert wird, will auch hier Änderungen anstoßen. Bildung dürfe nicht vorrangig und einseitig Wirtschaftsinteressen befriedigen, sondern müsse aufklären, individuelle Fähigkeiten erkennen helfen und herausbilden, Talente fördern, Werte vermitteln und die persönliche Reflexion anregen. Fischer bezeichnet Bildung als Menschenrecht und als Spiegel eines ganzheitlichen Menschenbildes. Bildung müsse jedem zugänglich sein, zu jeder Zeit, unabhängig von sozialer Herkunft und finanziellen Möglichkeiten. Auf dem Lande aufgewachsen hat die Kandidatin die Entwicklung der Landwirtschaft immer wieder miterlebt. Ihr Anliegen ist ein Zurück zu einer  naturverträglichen und existenzsichernden Landwirtschaft. Die EU-Agrarsubventionen müssten durch ein einfaches System von Leistungszahlungen ersetzt werden mit Vorrang für kleinere Flächen und Betriebseinheiten. Die Förderhöhe sei nach ökologischen und sozial-gesellschaftlichen Wertkriterien zu ermitteln.
„Wir brauchen den Mut zu unbequemen Wahrheiten und keine Politiker, die die Menschen mit unglaubwürdigen Versprechen ködern. Wir brauchen eine weitschauende Politik, die offen darüber spricht, dass ein Weniger an materiellem Überfluss ein Mehr für den Erhalt unserer Gesellschaft und der natürlichen Lebensgrundlagen bedeutet.“, so Lucia Fischer.  „Schöpfungsverantwortung“ ist für die in der Memminger Frauenkirche auch als Organistin engagierte Kandidatin eine Frage der Glaubwürdigkeit. Zu ihren Hobbies gehören Musik, Kunst-, Heimat- und Religionsgeschichte sowie das Radfahren und Fotografieren in der näheren und weiteren Allgäuer Heimat.

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